Von Schmerzgrenzen und Entscheidungen oder wie man Botschaften endlich erkennt

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Gestern habe ich eine große Entscheidung getroffen. Ich habe eine ganze Weile dazu gebraucht. Aber was mir erst jetzt richtig bewusst wurde, dieser Entscheidung ging ein längerer Prozess voraus.

Es ist nicht immer ganz einfach, die Botschaften aus den jeweiligen Situationen herauszuhören.

Wenn sonst alles gut läuft, dann kann man die ein oder andere Stimme schon mal überhören. Und vielleicht war bewusst der Lautstärkeregler in meinem Inneren auf Flüsterton eingestellt, damit ich diese Klarheit sanft und erst Stück für Stück wahrnehme, und ich nicht überstürzt handle und vielleicht noch wichtige Erkenntnisse übersehe. Der Gedanke an diese Entscheidung kam mir schon öfter in diesem Jahr, wenn mal wieder eine Schmerzgrenze erreicht war, aber der Gedanke war einfach noch nicht stimmig mit dem, was ich vor hatte und auch bot sich keine Gelegenheit im Außen, die klar zeigte, es ist soweit.

Und wenn die Not neue Ideen hervorsprudelt, dann macht man eben fröhlich weiter.

Und so hat es sich eben hingezogen. Mal lief es richtig gut und ich dachte gar nicht mehr daran und dann wird man auf einmal wieder knallhart damit konfrontiert. Was mir wirklich dieses Bewusstsein für „jetzt ist die Zeit“ brachte, war mein SELBST-WERTSCHÄTZUNG – ein Kurs in Potentialentfaltung, der im September noch in voller Energie aus mir raussprudelte.

Manchmal wird einem in der jeweiligen Situation gar nicht bewusst, was man da hervorholt, welche Lösung (oft auch der Rat an andere) man da für sich selbst aufs Silbertablett legt.

Kaum war diese Kurs-Geburt vollbracht – es fühlte sich an wie die Vollendung meiner jahrelangen Erfahrungen im Erleben der Selbstliebe – wirkte ein äußerer Stillstand auf mich ein. Alles geriet ins Stocken: Kundenaufträge, Zahlungen, Menschen, die auf Neues nicht reagiert oder sich zurückgezogen haben.

Und im Inneren spielte mein Ideensprudler fröhlich weiter… so dachte ich… zumindest kannte ich ihn ja nicht anders.

Und dann auf einmal wurde mir das mit dem Herbst und dem folgenden Winter bewusst, das ich in den Jahreszeiten des Kurses beschrieb und wie stark innere Einstellungen doch wirken. Aber diesen Herbst einnehmen und dieses Ruhigwerden war überhaupt nicht einfach. Wer liefert mir denn die Energie und die Einnahmen, wenn der Ideensprudler ruhig sein soll, es keine Ideen und Inspirationen zu verweben gibt. Meine bunte Vielfalt brodelte in den Töpfen über.

Gleichzeitig spürte ich diese Sehnsucht nach Ruhe aber auch.

Menschen, die mit inneren Gesetzmäßigkeiten nichts am Hut haben, würden vielleicht sagen: „Ok, läuft vielleicht mal nicht so gut, mach doch daraus kein Drama!“ Auch das machte mir Bauchschmerzen, weil ich das anders sah und ins Zweifeln kam, ob ich vielleicht doch umlenken müsste? „Etwas mehr gezieltes Marketing da und klare Positionierung dort und dranbleiben!!! “

Ist ja noch kein Grund, das Handtuch zu schmeißen!

Und was ist, wenn doch? Wenn das Leben etwas ganz Bestimmtes mit dir vor hat und du vor lauter Rackern und Rudern gar nicht bemerkst, dass kein Wasser mehr unter dem Boot ist und die Paddel im Sand einfach schwer zu bewegen sind? Und du es einfach nicht merkst, weil es ein schleichender Prozess war und es sich schon so gewohnt anfühlt?

Ich hab im Prozess der Selbst-Wertschätzung einen wunderbaren Teil in mir entdeckt, der mir mit ganzer Weisheit entgegenkommt, wenn ich ihm ruhig und ohne Erwartung zuhöre.

Und da kam dann die Antwort: „Schau genau hin, betrachte deine Situation ganz nüchtern ohne Bewertung! Wozu zwingt sie dich? Was würde deine bedingungslose Liebe dazu sagen? Dient dir das noch?“

Und da wusste ich, es geht ans Eingemachte.

Jetzt ist Zeit für einen Rückzug, raus aus dem gewohnten Umfeld und nur für mich sein, in die Einfachheit gehen! Eine Hütte wurde mein Rückzugsort und Platz für das Erlangen von Klarheit.

Und diese Klarheit schlug ein ohne Kompromisse.

Es brauchte eine Entscheidung von „ganz oder gar nicht“, so wie ich es schon ein Leben lang halte. Mir wurde klar, dass eine weitere Etappe im Leben zu Ende geht. Und diese Etappe heißt: Potentialentfaltung in Hülle und Fülle! Meine Selbstliebe, die diese Potentiale leben will, erwartete von mir ein großes Loslassen zugunsten meiner Vision!

Und so entschied ich mich, von diesem Ort, von diesem Haus, mich zu verabschieden.

Viele werden jetzt fragen, warum??! Ich konnte doch darin meine Leidenschaften so sehr ausleben. Es war doch so ein wunderbarer, energiereicher Ort, wo ich mich so wohlgefühlt habe…

Und genau das ist Selbstliebe.

Sich von einer Liebe zu verabschieden, wenn sie nicht mehr dient, wenn kein Wachstum in die gewünschte Richtung mehr statt findet und möglich ist. Und auch wenn ich mich wohlgefühlt habe – das flexible Arbeiten, die Natur, den Garten usw. genossen habe – mir haben immer mehr Menschen in meiner Nähe gefehlt, die genauso denken, die genauso leben wie ich.

Menschen, die mich nicht für verrückt, exotisch oder naiv halten.

Ich liebe alle meine Freunde hier in meinem Umfeld, aber ich weiß, dass ich sie oft überfordert habe… mit meinen risikoreichen Gedanken und Experimenten im Leben, mit meinem Idealismus. Die eine Möglichkeit war, mich zurückzuhalten oder meinen Standpunkt zu erörtern – aber das füllt mich nicht. Die andere Möglichkeit ist, eine Entscheidung zum Besten des Ganzen zu treffen: Ich möchte die große Liebe und die Vision in mir ausleben und etwas damit bewegen. Das ist – und das wurde mir bei meinem Rückzug bewusst – hier einfach nicht mehr möglich.

Denn mein Bedürfnis von Freiraum und Flexibilität, das der Grund war, in dieses Haus einzuziehen, hat sich gewandelt in GemeinschaftsSinn und Potentiale und Visionen verbinden und leben.

Mehr als 3 Jahre habe ich der totalen Potentialentfaltung gewidmet und ihr Raum und Zeit geschenkt. Dafür hab ich mir keine kleinen Hürden ausgesucht, aber umso mehr wurden die Schätze aus meinem Innern gehoben. Mein Rucksack ist mehr als voll und ich geh damit weiter auf Lebensreise.

Warum sich dieser Prozess so lange gezogen hat?

Weil ich erst erkennen musste, dass es genug ist. Das die Ideen erstmal ausreichen. Dass mein Ideensprudler nicht mehr aus der Not erfinderisch sein muss, sondern jetzt Ideen in Bewegung bringen darf. Und weil ich erst loslassen musste ohne das sichere Netz eines neuen Zielortes zu haben. Es ist das Springen ins kalte Wasser – das Riskieren und Gewinnen, wie mein Bloggerfreund Matthias Brückner sein Motto lebt. Nur so gelingt Selbstliebe. Es gibt keine Absicherung. Die Absicherung ist gnadenloses Vertrauen! Und das ist etwas, was ich in den letzten 10 Jahren wirklich zum Erfolg gebracht habe: Das große Vertrauen, dass sich jede Herausforderung zu einem Geschenk verwandelt! Vorm Springen und Ausprobieren hab ich keine Angst mehr!

Was ich jetzt tun werde?

Das ist noch nicht ganz klar. Aktuell werde ich erstmal den Auszug organisieren und meine Sachen bei der Family nach und nach unterstellen. Meine Kunden werde ich weiter betreuen, auch da wird sich ein vorläufiger Platz finden. Aber vielleicht ergibt sich der neue Platz ja auch, bevor ich die Tür hier hinter mir schließe. Ich lass mich überraschen! 🙂

Und dann, wenn ich etwas Zeit zum Ruhen habe, werde ich neue Pläne schmieden. Meine Tingeltour und mein Travel & Work steht immer noch auf meiner Bedürfnisliste… aber ich lass mich, wie schon die letzten Jahre, zu meinem nächsten Platz einfach treiben. Da hab ich bedingungsloses Vertrauen!

Vielleicht sehen wir uns! 😉

 

Und wo stehst du?

Endet bei dir auch eine Spielrunde im Leben?
Oder wurde sie dir noch gar nicht bewusst?
Wie hoch ist deine Schmerzgrenze? Wie lang hältst du schon aus?

An deiner Schmerzgrenze erkennst du deine Selbstliebe. Eine hohe zeigt deine Angst und Unsicherheit, auch im Ausdruck von Symptomen. Eine niedrige Schmerzgrenze zeigt deine Selbstliebe und dein Vertrauen, Risiken einzugehen. Schmerzen müssen sich nicht erst über den Körper bemerkbar machen. Du fühlst schon vorher, dass es nicht mehr geht. Mit Selbstliebe wirst du viel schneller reagieren, weil der Schmerz viel schneller und klarer bewusst wird.

Liebe ist die Abwesenheit von Angst. Wenn du liebst, dann ist Mut überhaupt keine Frage mehr. Mut brauchst du nur, wenn du Angst hast. Deswegen lohnt es sich immer mehr in Selbst-Wertschätzung zu investieren. Das E-Book ist genau dafür gemacht.

Ich weiß nicht, was mich wirklich dazu geführt hat, mich schon sehr bald, mich meiner Selbstliebe zu widmen. Mein Körper musste jedenfalls kaum eingreifen. Ich kenne keine wirklichen körperlichen Schmerzen. Ich hatte noch nie Kopfschmerzen, Knochenbrüche, Nahrungsunverträglichkeiten oder andere schwere Krankheiten. Ich weiß, dass meine Seele nicht über den Körper mit mir kommunizieren muss und das ist ein großer Segen, für den ich sehr dankbar bin!

Ich möchte dir hiermit den Impuls geben, in dich hinein zuhören und dich wirklich ernst zu nehmen! Deine Liebe hat dir was zu sagen!

Hast du auch das Gefühl, dass du in einer Situation feststeckst, nicht weiterwachsen kannst?
Wo hältst du dich zurück? Sind dir deine Bedürfnisse bewusst?
Was möchtest du er- und ausleben?
Wovon ist es Zeit sich zu verabschieden?

Wenn du Hilfe brauchst, ich bin noch eine ganze Weile hier erreichbar. Aber vielleicht möchtest du dich einfach nur mit mir austauschen, wenn du ebenfalls einen neuen Ort zum Miteinander-Wachsen suchst.

Ich bin da!

Alle(s) Liebe!

Mohni

20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich steck grad mittendrin in dem Prozess. Runde zu Ende oder doch etwas übersehen? Meine Schmerzgrenze ist noch sehr hoch, ich weiß aber mittlerweile, dass ich mir nur selber weh tue. Allerdings nur deshalb, weil ich diesen Schmerz niemand anderem zufügen möchte oder kann. Noch nicht.
    Werde weiter deinen Weg verfolgen, um zu lernen. Danke, dass es dich gibt! <3

    • Liebe Bettina,
      ja, manchmal sind die Schmerzen auch gut, um zu lernen und sie dann danach die Schmerzgrenze wieder um eine Stufe runterzuschrauben! 😉
      Du machst das, da bin ich völlig überzeugt… deine Kraft, Energie und Liebe wird dich auch weitervoranbringen!

      Ganz liebe Grüße!
      Mohni

  2. Wow Mohni … Ich lese das und bin völlig sprachlos. Ich weiß, dass Du das, was Du tust, immer aus Überzeugung tust und setzte mich auf meine Finger um nicht zu schreiben „Hast Du Dir das auch gut überlegt“ 😉 …

    Ich bewundere Deinen Mut und Deine Art, Dinge anzugehen und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du auch außerhalb dieses traumhaften Hauses DEIN DING machst und findest …

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Liebe Michaela,
      wenn ich dein Feedback lese, dann kommt mir, was hat sie denn, so riskant ist das doch gar nicht! 😉
      Aber das liegt wahrscheinlich wirklich daran, dass ich wirklich, wirklich überzeugt bin, ich hab null komma null Zweifel! 🙂
      Ich danke dir für deine lieben Worte und auch für deine Überzeugung, dass du an mich glaubst!
      Alles Liebe!
      Mohni

  3. Ein großartiges Stück eigene Geschichte, die anderen Menschen ganz bestimmt Mut macht! Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast.

    Liest sich zudem auch wirklich gut!

    Vielen Dank dafür,

    Gordon

    • Vielen Dank lieber Gordon,
      es ist immer wieder schön zu hören, dass die Menschen davon überzeugt sind, was ich tue. Das tut gut!
      Und… willst du wohl sagen, dass du das gelesen hast? Bin mir sicher du hast den Audio-Knopf gedrückt! 😉

      Bis denn im Club! 😉
      Mohni

  4. Liebe Mohni,
    ich kann das spüren was du schreibst, einfach in mir. Weil es einfach so wahr ist. Das ist unser Weg. Dann nehmen wir schnell wahr, wenn Energie blockiert ist und der Weg zu unseren verschiedenen Lebensbereichen nicht im Fluss.
    Ja, auf die innere Stimme hören – vertrauen und auch loslassen, bevor man das Neue kennst.
    Danke für deine Mit-Teilen
    Herzensgrüße
    Silvia

    • Liebe Silvia,
      vielen Dank für dein Mit-Fühlen. Ja, ich stimm dir absolut zu. Und ich merke, seit ich diesen Kurs in Selbst-Wertschätzung geschrieben habe, dass es irgendwann genug ist, im Innern nach Verhinderern zu schauen. Es ist ein letzter abschließender Schritt nötig! Das ist Selbst-Verantwortung und Selbst-Liebe in einem!

      Alles Liebe!
      Mohni

  5. Mohni! Du verblüffst mich immer wieder!
    Was machen wir denn nur ohne Dich? 🙂
    Schön, dass Du DEINEN Weg gehst 🙂
    Ich wünsche Dir Alles Gute!!!
    Alles Liebe
    Corinna

    • Liebe Corinna,
      ich verlasse doch nicht den Planeten! 😉 Oder doch? 😀 Manchmal glaub ich wirklich, ich bin nicht von dieser Welt! 😀
      Alles gut – ich werde mir einen tollen Platz aussuchen, wo ich erreichbar bin! 🙂
      Ich bin jedenfalls megamäßig gespannt, wo es mich hintreibt und welche Überraschungen ich auf dem Weg erfahre! 😉

      Alles Liebe!
      Mohni

  6. Fettes GOOOOOOO!!!
    Sollte das Vertrauen mal nen Knick kriegen, sag Bescheid. Ich kann dann wieder ne Spritze dazu geben 😉
    Bin sehr gespannt, wo’s dich hin verschlägt. Und wie schon öfter gesagt:
    Toll, dass Du voran gehst und DEIN Ding machst. Auch, wenn der Weg erstmal ins Ungewisse führt.
    Hut ab!

    • Ach danke, Carolin!
      Das Vertrauen ist gerade ungebremst. Fühlt sich saugut an! Es ist alles geklärt und jetzt kanns los gehen!
      Ich bin selber so gespannt wie ein Flitzebogen! 😀
      Bis bald, meine Liebe!
      Schön, dass es dich gibt!
      Mohni

  7. Wow, was für eine Entscheidung! Herzlichen Glückwunsch zum Durchbruch! Ich liebe neue Herausforderungen, aber ich merke auch, dass ich mich manchmal davor fürchte. Und dann baut sich der Leidensdruck auf, manchmal so stark, dass es kaum noch auszuhalten ist. Aber der Moment, wo man über den Berg drüber ist und wieder Licht sieht, ist grandios.
    Bin gerade über diese Phase hinaus und seit 2 Tagen hab ich das Gefühl, jetzt purzelt alles Gute auf mich ein. Und ich weiß gar nicht, welche Idee ich zuerst umsetzen kann und will 🙂
    LG und alle Gute für den Platzwechsel!
    Sybille

    • Danke Sybille,
      das ist so toll, wenn man diese Entscheidung getroffen hat. Wunderbar, genial, grandios! Ich freu mich einfach auf die neue Überraschung!
      Und dir auch weiterhin einen guten Flow und luftig-leichte Entscheidungen, die die Welt bereichern! 🙂
      Alles Liebe!
      Mohni

  8. Liebe Mohni,
    das klingt ganz wunderbar!
    Vor einem halben Jahr hätte mich allein beim Lesen die pure Panik gepackt, heute fühlt es sich einfach nur gut und stimmig an, loszulassen, was nicht mehr gebraucht wird und ‚einfach‘ zu vertrauen. Vor allem in das eigene Gefühl und in die eigene Entscheidung.
    Ich wünsche Dir alles Gute bei dem, was jetzt kommt!
    Gerade den Wunsch nach der Gesellschaft Gleichgesinnter kenne ich inzwischen sehr, sehr gut. Menschen, die mich nicht beschränken wollen, sondern mit denen ich meinen Horizont erweitern, meine Grenzen austesten, überschreiten oder sprengen kann. Symbolischen statt konkreten Raum.
    Hab es gut!
    Alles Liebe
    Regine

    • Wunderbar, liebe Regine!
      Das hört sich toll an auch bei dir! So luftig-leicht, nichts mehr von der Angst und der Unsicherheit im Frühling!
      Wunderbar, wunderbar, leg los… das Leben wartet auf dich!!!
      Alles Liebe!
      Mohni

  9. Liebe Mohni, BOAH! Ganz allgemein gesehen, läuft gaaaanz viel in die Richtung! Eine meiner Mädels ist vor kurzem umgezogen, die zweite wird nächstes Jahr einen neuen Wohnort beziehen, ich bin mal dafür, dann wieder zurückhaltend – stelle mir einen Wohnort vor, wo mehrere ähnlich „getunte“ leben, ohne sich auf die Füsse zu stehen. Dann tritt das wieder in Hintergrund weil ich gerade an diesem und jenem dran bin.
    Vermeidung durch Ablenkung, oder habe ich genau hier noch die Ruhe und den Raum um eben gerade dies und das nach vollen Kräften zu tun? Wäre nicht das Loslassen zu diesem Zeitpunkt zu kräfteraubend, so dass meine Gaben in den Hintergrund treten würden?
    50 zu 50 steht es, denke ich!
    Dir jedenfalls aaaaaallllles Gute und weiterhin Freude, Kraft, Motivation und Vertrauen in HÜLLE UND FÜLLE!<3
    Jasmin

    • Liebe Jasmin!
      Erstmal vieeeeeeeeelen Dank!

      Ich kann dein Schwanken gut verstehen, aber der Akt des Zweifelns vor dem Loslassen ist wesentlich anstrengender, als die Handlung selbst. Dann… dann läuft alles, wie von selbst. Du musst nichts mehr planen und in die richtigen Schubladen schieben… es wird dir gereicht… das, was du aus tiefstem Herzen willst! Und wenn du das noch nicht ganz weißt, dann lass erst recht los und schau, was dein Herz für dich vorbereitet hat! Es wird dich NIE enttäuschen!

      Alles Liebe, meine Liebe!
      Mohni

  10. Liebe Mohni,
    ich möchte Dir schon seit letzter Woche Dankeschön sagen für Deine Worte!!! – jetzt nehme ich mir endlich die Zeit dafür.

    Ich bin nun seit über 2 Jahren auf der Suche nach einem neuen (beruflichen) Ziel, einem anderen Kontext, zu leben und zu arbeiten. Aber gleichzeitig habe ich immer wieder versucht, es mir im Gewohnten passend zu machen.
    Hin und her zwischen „da geht noch was; so schlimm ist es doch auch nicht“ und „war das schon alles? mich verbiegen und einfach weiter machen?“

    Ich möchte mich schon lange weiter auf meinen Weg begeben, aber wohin…
    Im August ist mein innerlicher Knoten geplatzt, als ich während einer Gehmeditation erkannte und fühlte: Ich gehe meinen Weg – ich muss nirgendwo ankommen.

    Du schreibst, dass Du Dich einfach treiben lassen und überraschen lassen wirst. Du sprichst mir aus dem Herzen! 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Kirsten

    • Liebe Kirsten,
      das freut mich so sehr, dass ich dir aus deinem Herzen spreche. WUNDERBAR! Ich hör dein Herz auch sprechen!
      Aufhören anzukommen und loszulassen. Denn sonst hört es nie auf! Beginne, bereite vor, leg los! Es gibt keinen fruchtbaren Boden mehr für Fehlschläge, außer du brauchst sie.
      Und „brauchen“ ist nun mal ein Mangelgedanke!
      Wer in der Liebe ist, braucht nichts mehr!
      Lass dich treiben von Lieblingsplatz zu Lieblingsplatz, egal mit wem und wie lange du dort verweilst! Wir sind hier auf Reisen, nicht um still zu stehen.
      Alles Liebe!
      Moni

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