Warum „Bedingungsloses Grundeinkommen vom Staat“ nicht funktioniert und welche Bedingung wirklich wichtig ist.

fotolia_68553584_xsWARUM“BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN VOM STAAT“ NICHT FUNKTIONIERT UND WELCHE BEDINGUNG WIRKLICH WICHTIG IST

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Seit vielen Jahren beschäftigt mich dieses Thema. Ich verfolge die Menschen mit ihren Initianiven, die dazu mit viel Energie und Herzblut für ihre Sehnsucht nach Freiheit und kreativen Freiraum einstehen wollen; die Petitionen an den Bundestag und die Aktionen dazu, die aus dieser Sehnsucht geboren werden.

All denen gilt meine größte Wertschätzung.

Sie haben schon viel bewegt, vor allem in den K(n)öpfen 😉 der Menschen. Und so dieses Thema zu einem weitverbreiteten Gesprächsthema gemacht, wo man Fürsprecher und Ablehner trifft. Beide Pole halten das Thema am Laufen, beide Seiten möchten ihren Platz finden, der für sie passt, wo sie ihre Bedürfnisse erfüllt bekommen.

Doch schon vor ca. 4 Jahren, als ich das Buch von Götz Werner „Grundeinkommen für alle“ gelesen habe, wurde mir bewusst, dass diese geniale Idee an einer Bedingung scheitert: Die Abhängigkeit vom Staat – die Erwartung einer bedingungslosen Handlung bzw. Entscheidung, die die Staatsoberhäupter treffen sollen.

Wer sich mit den Machtspielen der Regierungen schon auseinandergesetzt hat, versteht, dass eine Regierung oder besser Weltregierung, die nicht von Politikern geführt wird, sondern von Bankenfamilien wie Rothschild & Co., in keinster Weise Interesse daran hat, dem Volk bedingungslose Freiheit zu schenken. Im Gegenteil, das Ziel ist ja, die Menschen klein zu halten. Wem diese These völlig neu ist, schaut einfach mal den Film: „Der Goldschmied Fabian“ an.

Doch es gibt einen weiteren Aspekt, warum Grundeinkommen vom Staat nicht funktioniert.

Nehmen wir mal an, nicht die Banken haben die Führung, sondern tatsächlich der Staat, so wie viele noch glauben. Und die Politiker unseres Staates könnten frei entscheiden, ein solches Grundeinkommen zu bewilligen…

Was passiert, wenn jeder das gleiche bekommt?

Was geschieht im Land, wenn sich welche dadurch benachteiligt fühlen und es einigen Menschen nicht gönnen, gleichviel bedingungslos zu bekommen. Z.B. weil diese Menschen viel mehr gerackert oder gearbeitet haben und die anprangern, die dafür nichts tun. Ungerechtigkeit wird derzeit nicht durch friedliche Handlungen gelöst. Das Gegenteil ist auf der Welt der Fall. Wäre das also eine wirklich friedliche Lösung? Oder würde das nur eine neue Gruppe von Menschen hervorrufen, die sich frei fühlen. Würde der Neid der anderen dieser Freiheit vielleicht im Weg stehen?

Aus meiner Sichtweise wird die Leistungsgesellschaft dadurch nicht in ein liebevolles und bedingungsloses Volk verwandelt, wo jeder dem anderen das gönnt, was er hat.

Etwas Entscheidendes fehlt. Denn eine solche Idee, die in der Theorie machbar ist – und davon bin ich überzeugt – scheitert eben dann in der Praxis, weil eben nicht alle Aspekte einbezogen wurden.

Die Lösung auf der Erde ist nie die, dass jeder das Gleiche bekommt, denn nicht jeder braucht das Gleiche. Somit kann das Gleiche für alle, nie das Gleichgewicht hervorbringen.  Daran scheitern auch alle Regierungen jetzt und in der Vergangenheit, weil Gesetze und Regeln immer für alle gelten. Wo bleibt die Individualität und die Eigenverantwortung? Es braucht eine Lösung, die die Individualität eines jeden Menschen unterstützt und gleichzeitig, die persönliche Macht ermöglicht, etwas zum Besten des Ganzen bewegen zu können. Es würde dabei völlig ausreichen, die Gesetze zu beherzigen, die besagen, dass ich gut für mich und dann für andere sorge und keinem bewusst schade. Jetzt ist das aber so schnell nicht veränderbar. Der Mangel der Menschen ist nämlich nicht Geld, sondern gerechtes Miteinander, das durch fehlenden Selbst-Wert erzeugt wird. Und der wurde gerade in unserer Generation durch die Leistungsgesellschaft einfach niedrig gehalten.

Das was wir wirklich brauchen: DIE BEDINGUNG, die ich dem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ zusprechen möchte, IST WERTSCHÄTZUNG!

Ohne Selbst-Wertschätzung kann ich nicht bedingungslos geben und empfangen. Und bedingunglos bedeutet: friedlich und wertschätzend geben und empfangen. Ich bin so immer in einer Erwartung, ich bin immer in einem Gefühl von „zu wenig“. Und dieses „zu wenig“ ist weit verbreitet im Land und darüber hinaus!

Hat jemand, der das derzeitige Grundeinkommen Hartz IV erhält, im Moment die Chance zum Wohlstands-Wachstum? Wohl kaum! Und das nicht, weil durch dieses Einkommen nur ein Geringverdienerjob möglich ist. Meine Empfindung ist die, dass die Wertschätzung fehlt. Die Wertschätzung des Empfängers an den Staat, der das Geld verwaltet und dem Arbeitslosen oder -suchenden zur Verfügung stellt. Und wer jetzt denkt, die Mohni hat sie doch nicht mehr alle, „dem Staat danke sagen, das würde mir ja grad noch einfallen!“, dem geb ich Recht. Und genau da liegt das Problem, weil das Geld von einer Institution kommt, der man durch die Erfahrung mit Ungerechtigkeit, keine Wertschätzung schenken möchte. Und dabei geht es nicht um Stolz. Es geht um was Entscheidendes, das in der Wertschätzung verankert ist. In der Wertschätzung liegt das zugrunde, das dem Empfänger zu Gute kommt, nicht dem Staat – der ist ja nur ein Konstrukt, keine Person: Wenn ich etwas mit Wertschätzung empfange, dann füllt das meinen Selbst-Wert.

Jetzt nützt es eben wenig über den unbefriedigenden Zustand der aktuellen Zeit zu streiten und die Schuldigen zu suchen. Nein, wenn etwas nicht leicht geht – und das bedeutet, wenn die Natur nicht unterstützt – dann ist es nicht der richtige Weg! Und nach allem Kampf um Gerechtigkeit müssen wir endlich unseren Fokus auf etwas anderes richten!

Denn, wie wollen wir wirklich frei werden, wenn wir das Grundeinkommen von einer Institution erhalten, die erstens, selbst nicht frei ist, und zweitens, die keine Wertschätzung verteilt und, die wir selbst nicht wertschätzen. Wir erwarten es von einer Institution – die ist neutral. Wer dort sitzt und Handlungsfreiheit hat, sind Menschen, die ebenfalls Anerkennung suchen, also jede Menge Selbst-Wertschätzung bräuchten. Das die nicht bedingungslos sind, ist völlig klar. Dort sucht jeder noch nach seinem Vorteil. Ich jedenfalls will kein Geld von jemandem, der ohne Wertschätzung gibt, weil mich das nicht füllt.

Geld ist neutral und sollte, solange wir es brauchen, ein Mittel zur Wertschätzung sein und keine Bedingung für meine Freiheit. Denn dann, ist es keine Freiheit.

Das Geld ist nicht das Problem, Geld ist ein bedingungsloser Diener. Nur ist es ausschlaggebend, wie der Herr des Dieners damit umgeht. Lässt er nur sich selbst bedienen oder darf der Diener auch andere bedienen? Das optimale Bild wäre ein wertschätzender König, der seinen Diener zum Besten aller anweist. Und jeder ist König und gleichzeitig Diener. Und wer Diener ist, tut das bedingungslos. Und wer sich selbst als König sieht, gibt sich Wertschätzung. Die Wertschätzung lässt beide bedingungslos sein.

Deswegen sind für mich neue Währungen, die nur innerhalb geschlossener Gemeinschaften gelten, auch nicht die Lösung. Sie dienen nicht dem Ganzen. Sie bekommen lediglich eine neue Verkleidung, aber in ihrem Wirken sind sie eingeschränkt. Dieses Geld könnte soviel mehr bewegen, wenn es in wertschätzende Hände gelangt, die es als Mittel einsetzen, nicht als erreichbares Ziel.

Wenn Geld wirklich einfach als Wertschätzung des Menschen für seinen Dienst gesehen wird – der Mensch ist es, der dabei immer ausgeschlossen wird – dann wäre Geld frei und die Menschen auch. (Ein weiterer inspirierender Blog dazu: Wie wir uns durch Besitz immer mehr verlieren und wie durch ein Umdenken ein zusätzliches WIN entsteht.)

Aber nachdem nicht Geld das Problem ist, sondern der Mensch mit seinem mangelnden Selbstwert, gilt es hier eine Lösung anzusetzen. Da gibt es folgende Frage zu klären:

Warum haben so viele so wenig Selbstwert?

Weil der Mensch selbst als Ganzes, beim Anerkennung bekommen, nicht bedacht wird. Weil wir lediglich das Tun anerkennen, aber nie den ganzen Menschen sehen. Anerkennung ist die Wertschätzung des Egos. Deswegen streben wir so sehr danach – nur das Ego braucht solche Streicheleinheiten – und wo es diese bekommt, in dem Bereich macht es sich stark – es will geliebt werden – damit versucht er sich zu füllen. Wir erhöhen unsere Leistung! Das höchste Gut der Leistungsgesellschaft. Aber jeder, der in diesem Hamsterrad gefangen ist, weiß, dass dieses Immer-höher-immer-weiter keine Sinnerfahrung schenkt, statt dessen immer mehr auslaugt. Das Ego ist ein Nichts, ein Scheinkonstrukt, das man nicht füllen kann, deswegen füllt Anerkennung nicht! Auch hier könnte ich ewig schreiben und ich habs auch schon getan. (Hier kannst du zu diesem Thema weiterlesen: Wie Idealisten in der Leistungsgesellschaft ihren Platz finden und alle davon profitieren.)

Nachdem nicht die Leistung zählt, sondern der Mensch, als einzigartiges Wesen mit offensichtlichen und ungeahnten Potentialen, gilt es den Fokus genau auf den Menschen zu richten. Und nicht auf dessen Stärken, sondern auf die Schwächen, und darauf, was er wirklich braucht: SELBST-WERTSCHÄTZUNG! Nicht die Anerkennung seiner Dienste, sondern den Wert seiner ganzen Existenz zu sehen!

Wer vom Schwein nur das Filet bevorzugt, kann nie das Tier als Ganzes wertschätzen. Und nie die Verantwortung dafür übernehmen, was er damit macht. Wenn ich nur dein Gesicht wertschätze und den Rest nicht brauche, wie findest du das? Jedes Geschöpf braucht Wertschätzung, an allererster Stelle der Mensch, denn der hat die Macht!

Wertschätzung ist mein allerliebstes Lieblingsthema, da hab ich Ideen ohne Ende. 🙂

Und mich dafür einzusetzen, diese in die Welt zu bringen, dafür tu ich meinen Dienst – mit dem, was ich zur Verfügung habe – bedingungslos! Ich habe dazu die Wertschätzungskampagne gegründet! Ich liebe es mit meiner bunten Kreativität einfache Lösungsideen zu spinnen und Menschen dazu zu inspirieren, mitzumachen! Das füllt mich, das begeistert mich, darin geh ich auf!! Darin verpacke ich mein Bedürfnis für Humor, Genuss, Gemeinschaft, Spaß, Eigenverantwortung, Lebenslust und meine bedingungslose Liebe!

Ein Teil davon ist z.B. die Freie Wertschätzung, die ich anbiete. Hier kannst du dich darüber informieren. Sie soll Stück für Stück auch Teil der Wertschätzungskampagne werden und du kannst mitmachen, wenn dich diese Art der Wertschätzung anspricht.

Jedoch sind wir in diesem Blog beim Thema „Grundeinkommen“ und deswegen komm ich darauf zurück, denn auch da hab ich eine Idee, die möglich ist – aus meinem Ermessen – ich würde sofort mitmachen! 😉 Die Wertschätzung wird dabei ganz groß geschrieben, es ist die Sicherheit inbegriffen, die sich viele wünschen und allem voran, der Freiraum fürs Wachsen der Persönlichkeit oder einer Idee. Aber es hat eine Bedingung und die ist: bedingungslos wertschätzen zu können!

Was ich dazu noch bräuchte, um sie richtig rund zu machen und als Idee zur Verfügung zu stellen, sind Steuerberater und Banker, die offen sind für ganzheitliches Denken und vielleicht (aber kein Muss) auch Lust verspüren, nachhaltig ihrer jetztigen Tätigkeit eine neue Ausrichtung zu geben. Aber auch Vertriebler, die vom „Verkaufsdenken“ zum „Bedürfnisdecken“ wechseln wollen, werden händeringend gesucht. Schickt mir einfach mal eine Mail. 😉

Ich mach das hier nicht mit Absicht spannend! Ich will einfach meine unausgegorenen Ideen nicht einfach so in die Welt schmeißen, ich will daraus wirklich eine runde Sache machen, von der jeder profitiert. Und dann wird auch sie Teil der Wertschätzungskampagne.

Die Wertschätzungskampagne lebt vom WIR!

Noch befindet sich diese Kampagne am Anfang. Es gibt bereits einen Shop mit Wertschätzungsmitteln, den ich weiter mit Ideen befülle. Die Einnahmen fließen wieder in die Produktion neuer Ideen, damit Wertschätzen immer leichter fällt. Du kannst z.B. Wertschätzungspate werden! 😉 Die nächste angelegte Aktion ist der WERTSCHÄTZUNGSKARTEN-SCHREIB-FLASHMOB am 10. Oktober 2014. Informier dich, wenn du ganz viele Gesichter zum Strahlen bringen möchtest! 🙂

Ich wünsche mir, dass ganze viele Menschen in die Selbst-Wertschätzung gehen. Denn wir brauchen keine Täter, Opfer oder Retter, wir brauchen Menschen mit Eigenverantwortung und bedingungsloser Liebe, die das, sich selbst zugewandt, dann auch der Welt schenken können. Wie Selbst-Wertschätzung leicht geht, ist das, was ich Vermitteln möchte, hier auf meiner Webseite, im Gespräch mit Menschen, bei dem was mir Spaß macht. Das ist meine Selbst-Wertschätzung!

Alles Liebe… auf bald! 🙂

Mohni

 

Wenn du die Aktionen der Wertschätzungskampagne nicht verpassen willst, trag dich ein.

 

Bild © Vitaly Korovin – Fotolia.com

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Mohni,

    ich finde es toll, dass Du den Mut hast und Deine Gedanken publizierst. Sie kommen bei mir als durchdacht und fundiert an. Und da Du Dich schon einige Zeit damit befasst hast und dies auch transparent kommunizierst, verleiht dies Deinen Aussagen zusätzliches Gewicht. Besonders gut finde ich, dass Du das Thema nicht nur aufgreifst, sondern weiter denkst und an möglichen Lösungen arbeitest bzw. diese in Zusammenarbeit mit anderen anbietest. Weiter so! 🙂

    Beste Grüße

    Petra

    • Ach wie tut das gut, liebe Petra!!!
      Tut gut, nach dem Mut! 🙂
      Ich danke dir und ja, ich kann gar nicht anders, also so weiter zu machen!!! Innere Anweisung aller innerer Personen in mir! 🙂 Die sind alle auf bedingungsloses Weitermachen in Bezug auf Wertschätzung eingestellt! 😉
      Alles Liebe!
      Mohni

  2. Liebe Mohni,

    Ich habe großen Respekt vor deinem Mut und Klarheit, dass du dieses heiße Eisen zum Thema machst, Ideen für eine Lösung nicht in die Welt wirfst und keine Vorurteile oder Bewertungen nährst. Genau deshalb lese ich deinen Blog zu gerne. Ich freue mich, dabei zu sein, auf dem Weg, Wertschätzung zu verbreiten und ein Bewusst-Sein dafür zu schaffen.
    DANKE und bis bald 🙂
    Monika

    • Liebe Monika,
      vielen, vielen Dank für deine Rückmeldung!
      Und wenn es erstmal wenige sind, die mir diesen Weg für sich bestätigen, reicht mir das, um zu wissen, dass ich genau richtig bin.
      Ich weiß, dass es noch viele gibt.
      Danke dafür!
      Bis bald – ich mach jetzt Urlaub! 😉
      Mohni

  3. Einen ganz toller Artikel, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. In diesem Bereich muss sich einfach grundlegend einiges ändern, damit es tatsächlich funktionieren kann.

    • Danke Katrin, für dieses tolle Feedback!
      Ja, es muss sich was ändern und das wird es auch, weil immer mehr Menschen ihrem Herzen und ihrer Selbst-Wertschätzung Raum geben.
      Das ist der Weg für die Veränderung: Selbst-Wertschätzung, das tun, was einem wirklich gut tut und auch ermächtigt!
      Wir sind mit unserem Projekt http://www.visions-architekten.de dabei, diesem Thema einen großen Entfaltungsraum zu geben!
      SCHÖN, DASS ES DICH GIBT!!!
      Alle Liebe!
      Moni

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