Warum ich das Wort „Verbessern“ nicht mag und was mir in all den Jahren mein EigenSinn gebracht hat

fotolia_56534657_xsWARUM ICH DAS WORT „VERBESSERN“ NICHT MAG UND WAS MIR IN ALL DEN LEBENSJAHREN MEIN EIGENSINN GEBRACHT HAT

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Weißt du, was ich immer wieder genieße?

Die Freiheit, einfach ausprobieren zu dürfen – ohne einem bestimmten Ziel folgen zu müssen.

Man könnte es auch spielerischen FreiRaum nennen. Im Moment gestatte ich mir den beim Video machen. Die 4 in meinem Erfolgsteam lagen mir schon lange damit in den Ohren, das mit den Videos mal auszuprobieren. Das würde so gut zu mir passen, gerade zu meinen Themen, die ja doch speziell sind.

Aber ich konnte mich mit dem Medium aus der Betrachterperspektive einfach nicht anfreunden. „Ich vor der Kamera, ne, das ist nichts für mich!“ Im Nein-Sagen bin ich ziemlich gut. 😉

Doch irgendwann war der Augenblick da, wo sie mich erwischt haben.

Marit hat mir prompt ihre Kamera zugeschickt und jetzt war ich in der Falle und dem Ausprobieren ausgeliefert. „Ok, ich werde es versuchen!“ 😉

Schon beim Arrangieren des Platzes und dem Sound- und Bildcheck hab ich Lust verspürt. Und die erste Aufnahme hat mir schon sehr gefallen. Ich fand mich gut, wenn auch völlig unperfekt. Und das war die Entscheidung für: „Ja, ich probier das weiter aus!“ Zwei kleine Videos waren im Kasten und ich stellte sie auf meine FB-Seite mit dem Hinweis, dass das völlig unperfekt ist und ich einfach probieren will.

Wer die unperfekten Schandtaten anschauen mag, auf Facebook sind sie verlinkt. 😉

Mir ist sehr wohl bewusst, dass die beiden Videos bis jetzt definitiv keinen Professionalitätspreis gewinnen, aber dieses Ausprobieren… ich liebe es! Danke Frank fürs eifrige und vehemente Hinarbeiten, dass ich das mal probiere.

Mir kams vor, als hätte ich das schon ewig gemacht – und das meine ich im Sinne der Leichtigkeit! 😉

Was mir auch auffällt, ist, dass ich die vielen lieb gemeinten Verbesserungstipps gerne so stehen lasse. Nicht, weil ich es besser weiß oder mich die Kritik ärgert – ich danke jedem, der mir sein Angebot zur Unterstützung überbracht hat…

Sondern weil ich mich beim Ausprobieren wie ein Kind fühle, das eben seine eigenen Erfahrungen machen will.

Und da musste ich heute daran denken, wie meine Mom mir als 10jährige das Kochen beibringen wollte und ich sie einfach aus der Küche verbannt habe, um das Menü selbst zu kreieren… ich spielte damals oft „Wirtshaus“. 🙂

Und auch in der Selbständigkeit war das so. Ich wollte es eben selbst herausfinden! Die Hürden und das Hinfallen nehm ich dabei voll in Kauf.

Mir geht es um das Spielen und das Erkenntnis-Experiment…

Aus dem EigenSinn des Kindes ist heute meine Kochleidenschaft entstanden… aus dem Selbständig machen die Fähigkeit, autodidakte Grafikerin zu sein (und das seit 2005)… und aus dem ErfolgreichSein und dem eigenen Weg finden, ist dann auch die Innere Firma entstanden.

Was es für mich nicht (greifbar) gab, hab ich für mich neu erfunden.

Wenn ich so zurückblicke, hat mir dieser EigenSinn schon gute Dienste erwiesen. Von daher werde ich einfach so weiter machen! Ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, aber es ist eben meins.

Was ich gerne entgegennehme, sind Rückmeldungen und positives Feedback oder was einfach besonders oder erwähnenswert ist. Und das mach ich selbst auch so bzw. ist das meine Absicht, wenn ich andere Menschen beobachte. Nicht um mir Anerkennung einzukassieren, sondern weil es wirklich an der Zeit ist, den Fokus von den „vermeintlichen Fehlern“ auf das „Positive“ zu lenken.

Ich mag das Wort „Verbessern“ nicht.

Zumindest was menschliche Fähigkeiten angeht. Es ist für mich kein Ziel mich zu verbessern. Das würde bedeuten, dass ich nicht gut (genug) bin. Ich will einfach immer mehr von mir zeigen und ich bin überzeugt, dass das Gesamtergebnis wunderbar ist, weil es 100% mir entspringt!

Mein inneres System braucht oft ein paar Tage bis es Rückmeldungen von außen in die Schublade „Freigabe“ legt.

Und dann bin ich auch mit Begeisterung dabei, setze um und kann mich für die Erkenntnis-Spende des Überbringers auch ehrlich bedanken. Dann kommt mein Wertschätzungsherz zum Vorschein und dann bin ich einfach dankbar.

Und das bin ich auch jetzt – dankbar – weil mir dieses Ausprobieren wieder ein neues Verständnis über mich selbst geliefert hat und sicher noch weitere folgen.

Das Leben ist ein Experiment für mich!

Und ich liebe es, alle Möglichkeiten, die ich sehe und die mir gefallen, auszuprobieren.

Das ist es, was für mich LEBEN bedeutet!

 

Welchen EigenSinn lebst du? Wo wünschst du dir noch mehr SpielRaum? Ich freu mich auf deine Antworten!

Wünschst du dir beim UnperfektSein Unterstützung? Ich bin für dich da!

Alles Liebe!
Mohni

 

Bild © Delphimages – fotolia

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Moni, toller Artikel, gefällt mir total gut 🙂

    Ich bin ja eher der Typ, der ständig daran arbeitet, es noch ein bisschen besser zu machen. Für mich ist „Verbessern“ kein Unwort sondern Ansporn. Aber ich mag Deine Einstellung zu diesem Thema sehr.

    Weiter so!

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Danke Michaela,
      das ist cool. Da freu ich mich! 😀 Und ja, den Ansporn lieb ich auch. Der liegt bei mir im Wort „anders“ machen! 🙂

      Liebe Grüße!
      Mohni

  2. Klasse Einstellung. Am besten gefällt mir der Teil, dass man nicht gut (genug) ist, wenn man sich verbessern soll. Mag bei manchen Arbeiten, die voll Tippfehler sind, nicht ganz passen, aber was die Einstellung zu sich angeht, bringt das hoffentlich den inneren Kritiker mal für eine Weile zum Schweigen.

    Liebe Grüsse,
    Ivana

    • Danke Ivana,
      wir sind ja alle nur Menschen. Und wenn Fehler passieren, dann hat das auch einen Grund, nicht immer den, es besser können zu müssen!
      Manchmal will sich auch einfach was anderes bemerkbar machen! Und es ist erleichternd, wenn man Fehler manchen darf! 😉
      Danke für deine Zeilen!
      Liebe Grüße!
      Mohni

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