Wie Idealisten in der Leistungsgesellschaft ihren Platz finden und wie alle davon profitieren

SpieleWIE IDEALISTEN IN DER LEISTUNGS-GESELLSCHAFT IHREN PLATZ FINDEN UND WIE ALLE DAVON PROFITIEREN

BLOG AUCH ALS AUDIO

 

 

WENN DU LIEBER HÖRST…HIER GIBT’S DEN BLOG DIREKT AUF DIE OHREN.

Idealisten…

Menschen die in einer Tätigkeit aufgehen und ihre Werte und Bedürfnisse leben, die nicht nur sie selbst glücklich machen, sondern vor allem der Welt (Mensch, Tier, Natur) dienen sollen.

Menschen, für die das Gefühl der Erfüllung wichtiger ist als der finanzielle Profit.
Menschen, die ganzheitlich gewinnen und keinen zum Verlierer machen wollen.
Menschen, die selbstlos und bedingungslos Liebe schenken und ihres eigenen Wertes bewusst sind.

Die Leistungsgesellschaft…

In unserer Leistungsgesellschaft funktionieren Menschen, um unter festgelegten Bedingungen ihre Bedürfnisse zu decken.

Für sie steht Leistung und Gewinn im Vordergrund, weil nur das Sicherheit, Anerkennung und Wohlstand bietet.

Was passiert in unserer Leistungsgesellschaft?

In unserer Leistungsgesellschaft bewerten und bezahlen wir Produkte und Dienstleistungen nach einem vorgegebenen festgelegten Preis. Ein Wert, der errechnet wird aus Materialkosten, Zeit, Wissen und kalkuliertem Gewinn. Ein hoher Preis gilt als große Wertschätzung, ein billiger als geringe Wertschätzung. In dieser Leistungsgesellschaft sind wir geprägt durch möglichst großen Gewinn ein gutes, gesichertes Leben zu führen. Wir ver-dienen Geld und geben dafür Zeit und Energie – je nachdem, welche Tätigkeit wir ausführen. Für ein gutes Leben ist Geld das Ziel. Denn Geld schafft vermeintliche Sicherheit, Freiheit und Anerkennung.

Wer gewinnt in der Leistungsgesellschaft?

Wer hier gewinnen will, also ein gutes Leben führen möchte, hat nur die Möglichkeit, Tätigkeiten und Bereiche für sein Leben zu wählen, die in dieser Gesellschaft offensichtliche Bedürfnisse decken. Bedürfnisse wie materieller Besitz, Anerkennung, Sicherheit, Zugehörigkeit. Und sicher gelingt das mehr oder weniger auf diese Weise, jedoch muss für diesen Gewinn, fortwährend Leistung erbracht werden. Hört diese Leistung auf, gibt es keinen Gewinn. Um für all diese Bedürfnisse großzügig und langfristig vorzusorgen, ist das Ziel, den Gewinn immer mehr zu steigern – mehr zu ver-dienen.  Das Decken der Bedürfnisse ist also abhängig vom Tun, vom Leistung erbringen – vom „sich steigern“. Deshalb ist die größte Angst, zu versagen, wenn nichts mehr geht – mit der Folge: allein zu sein, nicht mehr dazu zu gehören, zu verhungern (innerlich, wie äußerlich)…
Die Folgen dieser Leistungspflicht sind uns bewusst, jeder kennt mindestens einen Menschen, der unter Druck, Dauerbelastung und Überstunden irgendwann nicht mehr konnte.

Wie kommen Idealisten in dieser Gesellschaft zurecht?

Idealisten in der Leistungsgesellschaft tun sich oft schwer, richtig Fuß zu fassen, eine Existenzgrundlage zu sichern und im finanziellen Überfluss zu leben, es sei denn, sie sind auf anderen Wegen zu Besitz oder Geld gekommen oder waren vorher in der Leistunggesellschaft integriert. Für Idealisten ist es wichtig, dass sie ihre Kreativität ausleben, Menschen unterstützen, einen Beitrag für viele leisten, sei es im handwerklichen oder im sozialen Bereich.

Warum erhalten idealistische und soziale Dienste in unserer Gesellschaft einen so geringen Wert?

Weil es hier um den Menschen geht. Und der Mensch ist nicht in Zahlen zu erfassen, in direkten Gewinn umzuwandeln, nur bedingt aber nicht endgültig dem Ertrag dienend formbar und kalkulierbar. Doch eben letzteres akzeptieren Menschen in sozialen Bereichen, um in dieser Gesellschaft zu überleben. Sie lassen sich nach Profit und Einsatz formen, um in dieser Gesellschaft existieren zu können. Das Ergebnis ist auch hier wieder das Gleiche: Überlastung und Bedürfnisdecken – zu welchem Preis?

Was läuft seit Jahrhunderten in die entgegengesetze Richtung?

Wir alle wissen davon – von den vermeintlichen Gewinnern und Verlierern – und wir alle wissen, dass wir unsere Gesundheit, unsere Beziehungen immer mehr aufs Spiel setzen, wenn wir so weiter machen. Es bleibt vielen einfach keine Möglichkeit, um sich dem zu entziehen oder den Mut zu haben, auszusteigen, weil die Sicherung unserer Bedürfnisse existenziell ist!

Doch was steckt denn wirklich hinter den Bedürfnissen von Anerkennung, Sicherheit, Besitz und Ruhm?

Hinter all diesen großen und ungestillten Bedürfnissen, die scheinbar lebensnotwendige Etiketten tragen, versteckt sich der einfache und ganz direkte Wunsch nach purer und bedingungsloser Liebe. Eine Liebe, die wir so selten finden und die wir allein deswegen, weil wir nicht glauben, dass es sie gibt auch nicht als möglich erkennen. Und deswegen werden Ersatzbefriedigungen geschaffen, die je nach Bedürfnisintensität auch extrem sein können, wo große Euphorie und geteilte Begeisterung Glücksgefühle erzeugen. Wir erleben das z. B. im Sport. Und auch hier steht wieder die Leistung / der Gewinn im Vordergrund.

Was könnte die Lösung sein?

Die Leistungsgesellschaft trennt uns Menschen, weil der Mensch nicht im Vordergrund steht, sondern nur unser Tun, unser Erfolg, unsere Leistung. Die Leistungsgesellschaft trennt Menschen mit innerem Reichtum von den Menschen mit äußerem Reichtum voneinander. Jetzt ist es aber doch offensichtlich, dass die einen haben, was die anderen brauchen. Ist es deswegen nicht einfach an der Zeit eine neue Lösung in die Welt zu bringen, von der alle profitieren? Eine Lösung, wo der innere Reichtum an großer Liebe, Kreativität und bedingungsloser Unterstützung mit dem äußeren Reichtum von Besitz (Häuser, Grundstücke), finanziellen Mitteln und Know-How miteinander verbunden wird. Wo sich nicht mehr jeder einzelne absichern muss, um zu existieren, sondern, wo mit einem Wir alle gewinnen? Wo jeder seine Fähigkeiten einbringen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass er nicht überleben kann? Das wäre ein Anfang, um aus der Leistungsspirale rauszukommen.

Was bräuchten wir also, um diesen Start in die Wege zu leiten?

Die Symptome in unserer Gesellschaft sind uns bewusst, jedoch findet die Politik und die angebliche Regierung keine Lösung, die uns irgendeinen Frieden in diesem Ungleichgewicht erleben lässt. Warum? Weil diese die Spitze der Leistungsgesellschaft sind. Weil alle Lösungen doch immer wieder in diesem Leistungs-Trichter landen. Wie können wir also erwarten, dass diese Menschen, die ja ebenso Sklaven dieses Systems sind, eine ganzheitliche Lösung finden?

Es ist also an der Zeit, nicht die Umstände, Gesetze und Regeln zu verändern, sondern von der Leistungskultur (wenn man hier von Kultur sprechen kann) in eine Wertschätzungskultur umzusteigen. In der nicht mehr nur das Tun wertgeschätzt wird, sondern das Sein – der ganze Mensch. Das jedoch gelingt nur, wenn sich ganz viele dieser Situation und der daraus resultierenden Ergebnisse bewusst sind, und ebenso bewusst einen neuen Schritt mitgehen.

Ich will nicht warten, auf die vielen oder auf alle. Ich will eine Veränderung, weil der Tatendrang, meine Leidenschaft, Begeisterung und meine Liebe so groß sind, dass ich alles für mich mögliche in Bewegung bringe. Ich bin 100% Idealist, aber ich bin auch ein überzeugter, kreativer und vertrauensvoller Lösungsfinder und ich starte mit meinem Beitrag. Denn die Liebe hat keine Trennung vorgesehen, deswegen gibt es auch Möglichkeiten eine Verbindung zu schaffen.

Was ist mein Beitrag?

Ich will Menschen zusammenbringen – ich will Reichtümer zusammen bringen – ich will Fähigkeiten zusammen bringen – mit denen nicht nur Win-Win entsteht, sondern auch das neue Win der gegenseitigen Wertschätzung. Ich habe die Wertschätzungskampagne ins Leben gerufen, um erstmal an der Basis ein Gefühl dafür zu erschaffen, wie schön es ist, Wertschätzung zu empfangen und wie es vor allem ebenso wunderbar gut tut, innerlich füllt und Spaß macht, Wertschätzung zu verschenken. Mein weiterer Beitrag ist die Freie Wertschätzung, für die ich meine Impulse und Mutmach-Ideen zur Verfügung stelle, die ich mit Leidenschaft und Begeisterung tue. Frei deswegen, weil ich dem Empfänger die Möglichkeit schenken möchte, ganz bewusst, seinen Wert zu erkennen, um weiterzukommen und ebenso den Wert, den ihm jemand schenkt, der ihm dabei hilft. Und dabei kommt es nicht auf die Höhe der Wertschätzung an, sondern auf den gefühlten Wert. Dass das in unser leistungsorientierten und vorgegebenen Preiskultur nicht leicht fällt, ist mir bewusst. Es hält mich aber nicht davon ab, mein Tun umzusetzen, meine Fähigkeiten bedingungslos zur Verfügung zu stellen. Ich bin kein Mensch, der wartet, ich bin ein Mensch der macht, einfach weil es für mich keine Sache von Mut ist, sondern eine Lebensnotwendigkeit, um einfach glücklich zu sein. Ich bin überzeugt, wenn es jemand wie ich kann, können es auch alle anderen – wir bestehen alle aus Liebe und sind Liebe. Es ist nur eine Frage der Zeit, das wieder zu fühlen. Und die Zeit ist günstig, da die Not in Sachen gefühltem Liebesmangel riesig ist. Ich erlebe es jeden Tag!

Ich möchte nicht missionieren, sondern inspirieren, Impulse zum Umdenken anbieten, die völlig frei angenommen und ganz individuell umgesetzt werden können. Es gibt soviel ungelebte Kreativität in den Menschen – ich will sie mit meinem Beitrag ins Leben rufen.

Schön, wenn ich DICH INSPIRIEREN kann!
Wen willst du in deinem Leben inspirieren?

Alle(s) Liebe!
Mohni

P.S. Das Thema Geld kann einen wunderbar inspirieren. Man kann einfach mal den Blick aus einer höheren Warte darauf lenken und schauen, was für einen selbst passt und was nicht! Anette Weiß hat in ihrer Blogparade zum Thema: Geld, Glaubenssätze und Kontostand einen Platz für viele Inspirationen geschaffen. Viele Menschen, viele Gedanken. Dieser Beitrag hat dort auch seinen Platz! Schaut doch mal vorbei: http://blog.geldwert-finanz.de/aufruf-zur-blogparade-geld-glaubenssaetze-und-kontostand/

 

© ChristArt – Fotolia.com

11 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Vom Geld, Glaubenssätzen und Kontoständen, Teil II | geld.welt

    • Liebe Anette,
      vielen lieben Dank dafür! Freu mich wirklich, dass solche Beiträge auch ihren Platz dort finden und somit zur Ganzheitlichkeit beitragen. Wir brauchen die Polaritäten von Geld, nicht nur schwarz oder weiß, wir brauchen die Verbindung und dann kann was neues entstehen!! Dankeschön! :O)
      Liebe Grüße!
      Mohni

  2. Ein super Artikel – ich habe ihn erst heute gelesen. Doch alles in mir sagt JA. Gerade in der neuen Energie benötigen wir die Verbindung von einem liebevollen, erfüllten Inneren und einem leuchtenden Ausdruck im Außen – das stelle ich mir unter Fülle vor.

    Herzliche Grüße
    Silvia

    • Ein herzliches Dankeschön an dich, liebe Silvia!
      Wir dürfen alle erkennen, dass das Äußere dem Inneren folgt und es reicht, sein Inneres mit aller Liebe zu füllen. Dabei kann nur Wertvolles für die Welt entstehen!
      Ich danke dir für dein DabeiSein!

      Alles Liebe!
      Mohni

  3. Liebe Mohni,

    danke für diesen wertvollen Artikel. Dieser hat mich sehr berührt.

    Es braucht in der Welt Menschen die ihre Werte in die Welt tragen und fördern. Ich glaube auch ganz fest an eine Welt in der alle die Gewinner sind und der Wert jedes einzelnen geschätzt wird.

    DANKE

    Alles Liebe
    Robert

    • Vielen, vielen Dank, lieber Robert!
      Es freut mich sehr, wenn ich zwischen meinem Werte-Denken Menschen treffe, die dies ebenso für möglich halten. Denn nur was wir in unserer Vorstellung für möglich halten, ist möglich. Lassen wir das Gesetz der Anziehung wirken! 🙂
      Alles Liebe!
      Mohni

  4. Liebe Monika! Du sprichst mir aus der Seele! Tolles Gefühl zu wissen, dass es noch Menschen gibt, sie so ähnlich denken und fühlen. Im Grunde genommen tun wir das ja alle, nur viele sind vom Materialismus, Konsum und Reizüberflutung geblendet.
    Alles Gute!
    Silvia

Schreibe einen Kommentar